Monatliches Archiv: Februar 2015

Denkmalschutz stärken und Stadtbild erhalten

Denkmalschutz ist der Umgang mit Geschichte und ihrer Wertigkeit. Er ist identitätsstiftend. Dazu gehört auch die Baugeschichte und diese kann nur dann tatsächlich wahrgenommen werden, wenn man die Gebäude erhält oder sogar rekonstruiert. Baugeschichte und Denkmäler sind auch immer Ausdruck des „Lebensgefühls“ und des „Zeitgeistes“ ihrer Epoche. Denkmalschutz bedarf des Herzens und des Verstandes. Er ist eine sehr wichtige und verantwortungsvolle Angelegenheit, die nach einer dauerhaften Fürsprache verlangt!

Freiburg hat nach dem Krieg viele bedeutsame und wertvolle historische Gebäude durch Abriss verloren, da oftmals der wirtschaftlichen Nutzung Vorrang eingeräumt und ein Erhalt deshalb als nicht zumutbar erklärt wurde. Jüngstes Beispiel ist das Gebäudeensemble um das ehemalige „Gasthaus zu Amerika“ an der Ecke Habsburger- und Wölflinstraße. Es wurde um 1777 erbaut und ist kulturhistorisch bedeutsam. Dessen wechselhafte Geschichte gibt auch die Geschichte der Stadt Freiburg und ihrer nördlichen Vorstadt wieder. Als einige der ältesten Häuser des Freiburger Nordens, markant an der Habsburgerstraße gelegen, wäre der Abriss der Gebäudegruppe ein unersetzbarer Verlust. Zum Gesicht der Stadt gehören bedeutsame historische Gebäude wie diese. Ohne sie verliert die Stadt nicht nur ihr Gesicht, sondern auch ihre Geschichte.

Viele weitere Infos siehe unter: www.freiburg-lebenswert.de

Arrogante und überhebliche Reaktionen auf WIR-Initiative

Die BZ meldete, dass die Fraktionen verärgert seien über den Offenen Brief von zwei Mitgliedern der WIR-Initiative. Hiermit stellen wir klar, dass wir von FL/FF keineswegs über diesen Brief verärgert sind oder uns brüskiert fühlen. Ganz im Gegenteil: Als Teilnehmer des Runden Tischs können wir die Gründe, die zum Offenen Brief geführt haben, sehr gut verstehen.

Die WIR-Initiative hatte sich viel Mühe gegeben, den Eingeladenen am Runden Tisch ihre Situation und mögliche Lösungsvorschläge nahezubringen. Wenn nun im Nachgang die Präsentation abqualifiziert wird, dann kann man dagegen halten, dass das Verhalten vieler Anwesender während des Vortrags einfach nur peinlich war! Auch das anschließende belehrende, arrogante Abkanzeln der WIR-Leute zeugte von einer nicht hinnehmbaren Respektlosigkeit. Wer so auftritt, braucht sich über einen Offenen Brief nicht zu wundern. Und wieso man den Initiatoren „Ahnungslosigkeit über das Funktionieren von Demokratie“ vorwirft, erschließt sich beim besten Willen nicht.

Da der KOD, der evtl. einige Missstände hätte abstellen können, von einer Mehrheit im GR abgelehnt wurde, muss man notgedrungen andere Lösungen suchen. Der von WIR vorgeschlagene „Stadtkümmerer“ könnte sicher zu einer ersten Verbesserung in der Innenstadt führen.

Mehr unter: http://freiburg-lebenswert.de/reaktionen-auf-offenen-brief-sind-peinlich-und-arrogant/

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