FL-FF-Fraktion Freiburg

Fraktionsgemeinschaft Freiburg Lebenswert / Für Freiburg

Latest Posts

Grundwasser im Stadtteil Landwasser

Seit etwa zwölf Jahren dringt im Stadtteil Landwasser in ca. 50 Einfamilienhäuser und in die Albert-Schweitzer-Grundschule (ASS), insbesondere nach Starkregen, Grundwasser durch Kellerböden und –wände, sodass diese Räume praktisch nicht mehr nutzbar, z.T. von Schimmelpilz befallen sind, was zu Erkrankungen der Bewohner sowie Schülerinnen, Schüler und Mitarbeiter der ASS führen kann.

Bei einem Bürgergespräch am 02.07.2014 waren die Teilnehmer erfreut, von Herrn Zähringer vom Umweltschutzamt und Herrn Reuss vom Eigenbetrieb Stadtentwässerung zu hören, dass die Stadt endlich Maßnahmen ergreifen wird, den Bürgern im Stadtteil Landwasser, vor allem im Bussardweg und Habichtweg zu helfen, die nassen Keller trocken zu bekommen.

Vor allem die Aussage von Herrn Zähringer, das Wasser aus dem Bereich der Albert-Schweitzer-Schule ab sofort nicht mehr in den Wald einzuleiten, wurde erfreut zur Kenntnis genommen.

Leider war das wieder nur eine der leeren Versprechungen, denn nach den Starkregen der letzten Wochen wurde das Wasser der ASS wieder in den Wald gepumpt. Im Wäldchen hinter der Schule bildet sich bei laufenden Pumpen ein großflächiger See, an manchen Stellen bis zu 50 cm tief. Dieses Wasser erhöht den Wasserstand im betroffenen Wohnbereich und führt bei zahlreichen Anwohnern zu nassen Kellern und somit zu beachtlichen materiellen Schäden.

Die Fraktion Freiburg Lebenswert/FürFreiburg erinnert die Stadt ein weiteres Mal daran, dass in den meisten der betroffenen Häuser die Stadt Freiburg Erbpachtgeberin, also Grundstückseignerin ist, und insofern in einer ganz besondere Verantwortung steht. Sofortige Maßnahmen sind nötig, um den Bürgern zu helfen.

Gerlinde Schrempp

Den Schildbürgerstreich stoppen

Es kann nicht sein, dass das Zupflastern des Platzes der Alten Synagoge, den mittlerweile alle Experten, viele Gemeinderäte, die Studentenvertreter und vor allem die meisten Bürger Freiburgs als falsch und für die Stadt schädlich beurteilen, ungeachtet aller Bedenken zugelassen wird. So wurde z.B. im Freiburger Wochenbericht vom 18.06.2014 auf der Titelseite der geplante Umbau des Platzes der Alten Synagoge aus stadtökologischer Sicht als Unsinn bezeichnet. Da die Entscheidungen bereits gefällt seien, könne diesen Irrsinn – so der Wochenbericht sinngemäß – aber leider nichts mehr aufhalten.

Die Bürger von Freiburg fragen sich bei so viel “Schildbürgerstreich” nun: Wer kann diesen Irrsinn noch verhindern? Wer hat endlich ein Einsehen und kann der Vernunft doch noch zum Erfolg verhelfen? Es kann doch wohl nicht sein, dass ein Beschluss, der nicht nur von Experten, sondern inzwischen von allen Seiten als unsinnig und für die Stadt als schädlich angesehen wird, nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Die Stadt ist Auftraggeber und muss eine, inzwischen als falsch erkannte Planung, nicht gegen alle Vernunft durchziehen.

Web Design BangladeshWeb Design BangladeshMymensingh