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Die kleine Haselmaus verhindert den Monsterdamm in Günterstal

Es entbehrt keinesfalls einer gewissen Komik, dass die kleine Haselmaus herhalten muss, damit die vernünftigere Lösung – kein 15 Meter Monsterdamm in Günterstal, stattdessen ein kleineres Auffangbecken in Horben – sich schließlich durchgesetzt hat. Freiburg Lebenswert hatte sich schon immer für die viel vernünftigeren Alternativ-Lösungen eingesetzt und kann der kleinen Haselmaus jetzt nur danken.

Nun hat man Gott sei Dank auch im Rathaus wohl gemerkt, dass der 15 Meter hohe Damm in Günterstal politisch nicht durchsetzbar ist. Um das Gesicht zu wahren, muss die kleine Haselmaus herhalten. Beim SC-Stadion hatte sich keiner der heutigen Haselmaus-Argumentierer um den geschützten Magerrasen und die geschützten Dohlen etc. gekümmert. Bleibt zu vermuten, dass man nun eher Angst vor der nächsten Kommunalwahl hat. Da kam die kleine Maus als Argumentationshilfe gerade recht!

Man sollte dieses possierliche Tierchen in das Stadtwappen von Freiburg aufnehmen oder ihm zumindest einen Verdienstorden verleihen! Schließlich hat es sich ja um die Stadt verdient gemacht! Nicht nur die Bürger von Günterstal, sondern alle Freiburger sind der Haselmaus jedenfalls zu größtem Dank verpflichtet, dass sie wenigstens in diesem Fall so viel Unvernunft verhindert hat.

Siehe: http://freiburg-lebenswert.de/die-kleine-haselmaus-verhindert-monsterdamm/

Ein Staudamm von 15 m Höhe vor Günterstal?

Seit geraumer Zeit kursieren Informationen und Gerüchte über das südlich von Günterstal geplante Regenwasser-Rückhaltebecken mit einem 15 m hohen Staudamm, durch das das dortige Landschaftsschutzgebiet, das Landschaftsbild und die dortige Fauna und Flora erheblich beeinträchtigt würden.

Wieder einmal wird so getan, als sei diese Planung “alternativlos”. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus. Bereits das von der Stadt selbst beauftragte Gutachten zeigt mehrere Alternativen auf, die aber (ähnlich wie bei der Standortsuche für das SC-Stadion) totgeschwiegen und nicht weiterverfolgt werden.

Grundlage für diese Planung soll eine EU-weit gültige Vorschrift sein, wonach bei der Erschließung von neuen Baugebieten dem Hochwasserschutz durch Berücksichtigung eines „hundertjährigen Hochwassers“ besonders Rechnung getragen werden muss. Aus diesem Grund hat die Stadt Freiburg im Jahr 2010 ein hydrologisches Gutachten zur Hochwassergefahr durch den Bohrer-/Hölderlebach in Auftrag gegeben. Dies alles für einen Stadtteil Dietenbach, der noch gar nicht beschlossen ist und dessen Notwendigkeit bei Weitem noch nicht zu Ende diskutiert wurde. Die Fakten mit den möglichen Alternativen hat ein sachkundiger Bauingenieur, der sich als Bürger mit dem Gutachten und den Gegebenheiten vor Ort eingehend befasst hat, in einem kurzen Bericht zusammengefasst: http://freiburg-lebenswert.de/ein-staudamm-von-15-m-hoehe-vor-guenterstal/

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